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    Alle Jahre wieder: Lang leben die SUV! Die große Parade der Hochsitze

    Alle Jahre wieder: Lang leben die SUV! Die große Parade der Hochsitze

    Der Boom nimmt auch in Genf kein Ende – Mehr Komfort, mehr Assistenzsysteme.

    Jedes vierte Modell, das in Österreich, in Europa verkauft wird, ist ein Sport Utility Vehicle (SUV). Tendenz: steigend! Denn auch in Genf waren die Hochsitze der Hit auf den Ständen. Egal, ob Lexus, Hyundai, BMW, Ford, Range Rover, Jeep – die Hersteller zeigten viele neue Generationen der Modelle mit mehr oder weniger Offroad-Eigenschaften.

    Edel-SUV von Lexus

    Am spektakulärsten erscheint der Lexus UX. Vor zwei Jahren zeigten die Japaner in Paris ein Concept des Edel-SUVs, jetzt steht in Genf das Serien-Modell. Der Name: UX. Der Hybrid-Antrieb leistet 180 PS, auffällig ist der markante, schwarze Schutzstreifen an der Unterkante des Crossovers. Wobei die Radkästen fast eckig zu sein scheinen. Im Innenraum ist das Cockpit extrem auf den Fahrer ausgerichtet. Nette Gimmicks sind die Drehknöpfe vorne in der Dachhimmel-Bedieneinheit sowie der LED-beleuchtete Knopf, mit dem bei den Luftauslässen die Windrichtung bestimmt wird. Das Licht wird induktiv mit Strom versorgt, also kabellos. Der Premium-SUV kommt Anfang 2019 auf den österreichischen Markt.

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    Keine Langversion mehr

    Die vierte Generation des kultigen Santa Fe zeigt Hyundai das erste Mal in Genf. Sieben Zentimeter länger und einen Zentimeter breiter als der Vorgänger, ist auch der Radstand um fast sieben Zentimeter auf 2,76 Meter gewachsen. Die technische Basis liefert der Sorento, optische Anleihen nahm der Santa Fe beim kleineren Kona. Auf eine Langversion verzichten die Koreaner künftig. Der SUV kommt im Herbst 2018.

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    Nach nur vier Jahren launchen die Münchner den neuen X4. Um 55 Kilogramm leichter, sportlicher, neue Sitze mit mehr Seitenhalt sowie eine verbesserte Sprachsteuerung – das sind die Highlights des SUV-Coupés. Acht Zentimeter ist der Münchner länger (4,75 Meter), der Radstand streckte sich um mehr als fünf Zentimeter auf 2,86 Meter. Im Motorenangebot packt BMW drei Benziner (184, 252 und 360 PS) und vier Turbodiesel (190, 231, 265 und 326 PS) rein. Alle Aggregate sind Sechszylinder, die serienmäßig mit einem Achtgang-Steptronic-Getriebe ausgeliefert werden.

    238-PS-Turbo für den Edge

    Neuer Kühlergrill mit mehr Querstreben, LED-Scheinwerfer nun serienmäßig, unter der Heckscheibe zieht sich ein schwarzer Streifen quer über die Fahrzeugbreite – Ford unterzog seinen SUV Edge einem Facelift. Dabei erweiterten die Kölner das Angebot an Assistenzsystemen. Post-Collision-Assist, Ausweich-Assistent und adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop und Go und Spurmitte-Assistent sind nun auf Wunsch an Bord. Ergänzt wird die Motorenpalette mit dem 2,0-EcoBlu-Turbodiesel mit 238 PS. Erhältlich ist der Edge ab Ende 2018.

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    Jeep hat den Kult-Geländewagen Wrangler von Grund auf erneuert. Sagt Jeep. Auf dem Weltpremieren-Modell in Genf steht Jeep drauf, es sieht aus wie ein typischer Jeep – und fährt sich vermutlich auch so. Optisch hielten sich die Eingriffe in Grenzen, verbessert wurde der Allrad-Antrieb. Erhältlich ist der Wrangler ab der zweiten Jahreshälfte 2018 als Sport, Sahara und Rubicon, Zwei- und Viertürer. Sahara-Modelle sind auf Wunsch mit dem exklusiven Overland-Paket lieferbar.

    Zwei Türen für Luxus-Rangie

    Nur zwei Türen, dafür aller erdenklicher Luxus: Der Range Rover SV Coupé erinnert an seinen Ur-Ur-Urahnen von 1970, der auch nur mit zwei seitlichen Einstiegen auskommen musste. 999 Exemplare werden für den weltweiten Markt in Handarbeit im Werk nahe Coventry gebaut. Der 5,0-Liter-V8 leistet 565 PS bzw. 700 Nm.

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    Cupra, die nun eigenständige Sport-Marke von Seat, veredelte den Ateca: Der 2,0-TSI-Vierzylinder liefert 300 PS, die via serienmäßigem 7-Gang-DSG auf alle Räder verteilt werden (4Drive). Vier Auspuffrohre sind ebenso Serie wie 19-Zoll-Reifen.

    10.03.2018, 00:04 Uhr

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